Günther Anders-Preis für kritisches Denken

Der Günther Anders-Preis für kritisches Denken wird alle zwei Jahre – erstmals 2018 – für herausragende Leistungen im Bereich philosophischer, kulturwissenschaftlicher und politischer Essayistik vergeben.

In Erinnerung an den Philosophen und Zeitdiagnostiker Günther Anders werden deutschsprachige Autorinnen und Autoren und deren Werke ausgezeichnet, welche sich – in aufklärerischer Tradition – mit den Lebensbedingungen unserer gegenwärtigen Welt befassen, insbesondere mit den kulturellen, ökonomischen und technisch-medialen Umwälzungen der Zeit.

Prämiert wird innovatives und originelles Denken, das mit besonderer ästhetischer Qualität einhergeht, insbesondere mit der Fähigkeit zur sprachlich klaren Vermittlung komplexer Gedanken. Es können das Gesamtwerk einer Autorin/eines Autors oder einzelne aktuelle Werke (deren Erscheinungsdatum nicht mehr als zwei Jahre zurückliegen soll) ausgezeichnet werden.

Der Preis wird von der Internationalen Günther Anders-Gesellschaft im zweijährigen Turnus abwechselnd in Wien, München und Berlin verliehen und ist mit 20.000 Euro dotiert. Finanzieller Träger des Preises ist die C.H.Beck Stiftung in München.

Über die Vergabe des Preises entscheidet eine dreiköpfige Jury.

Die erste Preisverleihung findet statt am

Montag, den 12. März 2018 in Wien

Der/die Preisträger/in wird zu gegebener Zeit an dieser Stelle bekannt gegeben.

Mitglieder der Jury für den Anders-Preis 2018:

  • Matthias Greffrath, Journalist und Mitglied des PEN-Zentrums.
  • Thomas Macho, Professor für Kulturgeschichte, HU Berlin, und Leiter des IFK Wien.
  • Elisabeth von Thadden, DIE ZEIT (verantwortliche Redakteurin im Ressort Feuilleton).